Training für Jugendliche

für alle Jugendlichen ab 13 Jahren

Training für Jugendliche

In jungen Jahren bietet das Kampfsporttraining optimale Voraussetzungen sein Potential voll auszuschöpfen, deshalb können Jugendliche ab 13 Jahren an allen erwachsenen Kursen in unserem Trainingsangebot teilnehmen.

Warum Kampfsport?

Abgesehen von den physischen Aspekten, sowie Körperbeherrschung, Motorik, Mobilität und Kondition, wirst du auch sozial und intellektuell gefordert. Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit, Teamgeist und das Bewusstsein, dass dich harte Arbeit stets ans Ziel bringt, sind alles Vorzüge des Kampfsporttrainings, die sich auch auf den Alltag übertragen lassen.

Warum Pound For Pound Kassel?

Wir bieten ein innovatives, abwechslungsreiches und systematisch aufgebautes Trainingsprogramm, das sich dem Level des Schülers anpasst und mit ihm wächst. Ebenso vereinen unsere Trainer jahrelange Erfahrung als Wettkämpfer und Kampfsportlehrer. Somit sind sie in der Lage eigene Erfahrungen in das Training einzubeziehen und diese leicht verständlich zu vermitteln. Schließlich erwartet dich bei uns eine lockere und aufgeschlossene Atmosphäre mit vielen engagierten Trainingspartnern, die dir bei Fragen gerne zur Seite stehen.

Unsere Philosophie

Wir glauben, dass in jedem das Potential zum Champion steckt, jedoch wird der Lernprozess in vielen Fällen durch eine “Schläger-Mentalität” eingeschränkt, wodurch viele Menschen schnell den Spaß am Training verlieren. Unser Fokus liegt deshalb auf der technischen Entwicklung unserer Schüler. Jeder soll die Möglichkeit haben, sein volles Potential auszuschöpfen und sich seinem Tempo entsprechend und mit Spaß an den Sport heranzutasten.

Familienstammbaum Pound for Pound Kassel

Im BJJ liegt der Fokus, noch mehr als bei anderen Kampfsportarten, auf der Abstammung bzw. Linie des Teams. Grund hierfür ist, dass die Seriosität in zahlreichen traditionellen Kampfsportarten, durch die Vergabe von Gurten, durch die Hände von selbsternannten Meistern oder unvollständig ausgebildeten Trainern in Verruf geriet und die Effektivität im Zuge dieser Entwicklung abnahm.

 

Dieser Fokus auf Linie geht so weit, dass die IBJJF nur Graduierungen anerkennt, die von Schwarzgurten mit legitimierter Abstammung verliehen wurden. So kann man auch nur dann an Wettkämpfen der IBJJF teilnehmen, wenn diese Anerkennung vonstattengegangen ist.

 

Konkret bedeutet dies, dass die Abstammung des Trainers einer BJJ Schule stets auf den Begründer Carlos Gracie zurückzuverfolgen sein muss. Betrachtet man dies anhand des Carlson Gracie Teams ergibt sich folgende Linie: Carlos Gracie > Carlson Gracie > Carlson Gracie Jr.

 

Pound For Pound Kassel ist Bestandteil des Pound For Pound Teams mit zentrale in München. Cheftrainer ist Sergio Zimmermann “Canudo” , welcher seine Wurzeln in der Carlson Gracie Schule in Rio de Janeiro hat und somit sowohl die legitime Linie vertritt , als auch von der IBJJF anerkannt ist.

 

Murat Efendi Cheftrainer von Pound For Pound Kassel ist derzeit Braungurt unter Sergio Zimmermann.

 

Weitere Informationen:
Sergio Zimmermann „Canudo“

Die Geschichte des BJJ

Die Geschichte des Jiu Jitsu (sanfte Technik) beginnt, soweit man es zurückverfolgen kann, in Indien, wo es zunächst von buddhistischen Mönchen praktiziert wurde. Mit der Verbreitung des Buddhismus in Japan, wird zusammen mit der Religion, auch die Kampfkunst der Mönche übernommen. In Japan formt das Jiu Jitsu seinen Charakter als die Kampfkunst der Kriegerkaste des feudalen Japans: der Samurai. Die Samurai trainierten das Jiu Jitsu als letzte Lösung. Falls sie ihre dominante Position auf ihrem Pferd verloren und ihre Waffe zu Bruch ging und somit gezwungen waren sich auf Wurf-, Hebel- und Würgetechniken zu spezialisieren, wobei auch Schlag- und Tritttechniken Bestandteil der Kampfkunst waren.

 

Mit dem ende der Edo-Ära und dem Beginn der Meiji-Ära ändert sich das Bild der Kampfkunst in Japan. Ab der Mitte der 19. Jhd. spaltet sich das Jiu Jitsu in zahlreiche “Ryu” (Stille), wodurch wir heute eine immense Variation an Kampfkünsten haben, welche alle im Kern das Jiu Jitsu beinhalten (Aikijutsu, Aikido, Hapkido, Judo etc.). In den 1880er Jahren entwickelt letztendlich auch ein Mann namens Jigoro Kano sein eigenen “Ryu” das sogenannte Kano Jiu Jitsu, welches den Fokus weg von “Kata” (Formenlauf) hin zu “Randori” (Sparring) lenkt. Später wird Kanos Kampfkunst zu einer der meist trainierten Kampfkünste unserer Zeit, heute bekannt als Judo (sanfter Weg).

 

Anfang des 20. Jhd. wandert der langjährige Schüler Kanos, Mitsuyo Maeda, welcher wegen seiner ungebrochenen Siegessträhne in Gefechten auf der ganzen Welt als “Conde Koma” (Graf des Kampfes) berühmt wurde, bei einem Versuch des imperialen Japans eine Kolonie in Brasilien zu etablieren nach Brasilien aus. In Brasilien angekommen wird Maeda unterstützt von Gastao Gracie einem Mann mit schottischem Ursprung. Schnell werden die beiden zu engen Freunden und Gastao bittet Maeda seinen Sohn Carlos im Jiu Jitsu zu unterweisen. Ca. 2-5 Jahre wird Carlos von Maeda unterrichtet, bis dieser schließlich im Jahr 1925 seine eigene Schule eröffnet. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Helio entwickelt Carlos das Jiu Jitsu Maedas weiter. Der Schwerpunkt rückt nun immer mehr auf den Bodenkampf, wobei Schläge und Tritte weiterhin benutzt werden, um die Distanz zu überbrücken. Ebenso verwerfen die Gracies die “Kata” komplett und richten ihr Training in großen Teilen auf das “Randori” aus. Das Gracie Jiu Jitsu ist geboren, welches später unter dem Namen des Brazilian Jiu Jitsu popularisiert wird. Wobei Gracie Jiu Jitsu heute den Selbstverteidigungsaspekt meint, während Brazilian Jiu Jitsu den sportlichen Aspekt abdeckt.

 

In der Gründungszeit des Gracie Jiu Jitsu setzten es sich die Gracies zum Ziel die Effektivität ihrer Kampfkunst unter Beweis zu stellen. Ganz der Tradition von “Conde Koma” folgend, stellten sie sich in “Vale-Tudo” Kämpfen Herausforderern aller Art. Darunter: Disziplinen aus dem Standkampf,anderen Grappling Disziplinen, “Straßenkämpfern”, Bodybuildern etc. Dies waren Kämpfe in denen, wie der Name schon sagt, “alles gilt”. Schläge, Tritte, Ellbogen und Kniestöße, Ringen, Würfe, Hebel und Würgetechniken und sogar “dreckige Techniken” waren gestattet. Die “Vale-Tudo” Kämpfe waren, also die Vorläufer des heutigen Mixed Martial Arts. Die zahlreichen Herausforderungen der Gracie Familie gingen in die Geschichte ein als die “Gracie Challenge”. In den 1960er Jahren steigt der älteste Sohn von Carlos, Carlson zum entscheidend Kämpfer der “Vale-Tudo” Szene auf. Dieser entpuppt sich später als eine der tragenden Figuren im BJJ und MMA.

 

In den 1990er Jahren erlebt das Brazilian Jiu Jitsu einen Boom auf zwei Fronten. Einerseits veranstaltet Rorion Gracie, der Sohn von Helio, in 1993 das erste Ultimate Fighting Championship (UFC), bei dem sich zunächst Kampfkünstler verschiedener Disziplinen unter “Vale-Tudo” Regeln gegenüber standen um herauszufinden, welche die effektivste Kampfkunst ist. Mit dem Sieg von Royce Gracie dem jüngeren Bruder von Rorion gewann das BJJ enorm an Popularität hizu. Parallel traten die anderen Vertreter der Gracie Familie, wie Rickson, Renzo und Royler Gracie in anderen MMA Events wie dem japanischen Pride an. Andererseits gründet Carlos Gracie Jr. ein weiterer Sohn des BJJ Begründers, im Jahr 1994 die International Brazilian Jiu Jitsu Federation (IBJJF) als Veranstalter von Turnieren, welches auf pures Sport BJJ ausgerichtet ist. Heute ist die IBJJF die größte BJJ Organisation der Welt, sie veranstaltet vier der renommiertesten BJJ Turniere der Welt, ist Vertreten in über 50 Staaten und hat die größten Stars der BJJ Szene hervorgebracht.

 

Quellen:
http://www.shenwu.com/bjjhistory.html
https://www.cgraciehq.com/history
https://www.graciemag.com/en/the-saga-of-jiu-jitsu/
https://www.jiujitsubrotherhood.com/starting-brazilian-jiu-jitsu/a-brief-history-of-jiu-jitsu/
https://bleacherreport.com/articles/664944-history-of-jiu-jitsu-the-rise-of-sport-jiu-jitsu

Trainingszeiten

02.12.2019 - 08.12.2019
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